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Amsonia - Blaustern

Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’ eignet sich auch für den etwas trockeneren Halbschatten. Diese Form von Amsonia orientalis wird als ‚Turkish Form’ bezeichnet ist zarter, kleiner und blüht wesentlich länger. Amsonia illustris, eine weitere schöne Wildart der Blausterne. Amsonia orientalis wird ab und an auch unter dem Namen Rhazya orientalis angeboten.

Amsonien, auch Blausternbüsche oder Röhrensterne genannt, sind Pflanzen, welche immer gerne gelobt werden, wenn es um die Dauerhaftigkeit von Stauden geht. Sie haben die wertvolle Eigenschaft, an einem geeigneten Standort, für Jahrzehnte beständig wieder zu kommen. Sie mögen es jedoch gar nicht gerne, einmal eingewurzelt, aufgenommen und verpflanzt zu werden. Die zumeist hellblauen Blüten erscheinen bei vielen Arten im Frühsommer und im Herbst kann man sich auf eine spektakuläre Herbstfärbung des Laubes freuen. Das Gros der Arten kommt aus Nordamerika. Es sind Sonnenkinder die maximal halbschattig stehen sollten.

Amsonia ‚Blue Ice’

Bei Amsonia ‚Blue Ice’ handelt es sich wahrscheinlich um eine kompakter bleibende Form vom Amsonia orientalis (früher: Rhazia orientalis).

Eine Auslese des Blausterns um deren Herkunft und Artzugehörigkeit einige Verwirrung herrscht: der Stand der Dinge scheint zu sein, dass es sich um keine Hybride sondern um eine kompakter bleibende Form vom Amsonia orientalis (früher: Rhazia orientalis) handelt. Fest steht aber, dass es eine schöne Pflanze ist, die sehr lange blüht und für eine Amsonia relative tiefblaue Blüten hervor bringt. Bemerkenswert ist auch der niedrige Wuchs von nur 30 cm Höhe. Dadurch kann man sie sehr gut für den sonnigen Beetvordergrund im Garten verwenden. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Wie die anderen Blausternarten auch braucht auch diese Staude etwas Zeit um zu zeigen was in ihr steckt. Ansonsten völlig unkompliziert.

Amsonia x ‚Ernst Pagels’

Bei Kennern stets begehrt und gesucht: Amsonia x Ernst Pagels. Amsonia x Ernst Pagels besitzt sehr feines Laub. Amsonia x Ernst Pagels trägt ihren großen Namen zurecht.

Eine Auslese von Hybriden aus Amsonia hubrichtii mit Amsonia ciliata, welche die hervorragenden Eigenschaften beider Eltern vereint. Amsonia x ‚Ernst Pagels’ besitzt sehr feines Laub, was sie zweifelsfrei von A. hubrichtii geerbt hat, aber gleichzeitig zeichnet sie sich durch einen kräftigeren Wuchs aus, wie bei A. ciliata. Der Habitus ist aufrechter und mit 100 cm wird sie recht hoch. Ein ausgewachsenes Exemplar ist nicht nur zur Blütezeit im Mai und Juni ein Blickfang im Garten. Zum Herbst hin zeigt Amsonia ‚Ernst Pagels’, wie beide Eltern auch, eine leuchtende Herbstfärbung.

Amsonia hubrichtii

Amsonia hubrichtii kommt aus Nordamerika. Amsonia hubrichtii hat hell eisblaue, fast weiße Blüten. Amsonia hubrichtii schmückt sich im Herbst in einem Orangegelb.

Eine sehr schöne Art aus der Familie der Blausternbüsche die, wie die meisten Amsonien, aus Nordamerika stammt. Bei Amsonia hubrichtii sind die Eigenschaften einer Blattschmuckstaude und einer Blütenstaude in einer Pflanze vereint: Sowohl die Blüten, als auch die Herbstfärbung der Blätter, stehen sich in Schönheit in nichts nach. Im Frühsommer erscheinen hell eisblaue Blütensterne an der Spitze der 70 cm langen Triebe. Die Triebe sind quirlig mit ganz zarten und schmalen Blättern besetzt, was ein wenig an einen Tannenzweig erinnert. Die Herbstfärbung ist spektakulär und die ganze Pflanze schmückt sich dann in einem Orangegelb. Der Standort sollte durchlässig, leicht feucht und eher sonnig sein. Sie wächst langsam, aber ausdauernd und wird mit den Jahren immer schöner.

Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’

Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’ gehört zu den Sorten mit einem mitteltiefen Blauton. Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’ bildet wie die meisten Amsonien Seitentriebe, welche die Blütezeit verlängern. Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’ blüht im Mai und Juni.

Eine schön kompakte, wie auch robuste Selektion aus Amsonia tabernaemontana. Amsonia tabernaemontana ‚Stella Azul’ hat frisch grüne, breitere Blätter und blüht mit hell eisblauen Blüten im Zeitraum von Mai bis Juni. Obwohl sie die Sonne mag, gedeiht sie bei uns auch noch recht gut an einem leicht trockenen halbschattigen Platz. 50 - 70 cm hoch werden.

Amsonia tabernaemontana var. salicifolia

Das leuchtende hellblau der  Amsonia tabernamontana ssp. salicifolia fasziniert, erfordert aber Geduld. Amsonia tabernamontana ssp. salicifolia besitzt kräftige Triebe.

Bei Amsonia tabernaemontana var. salicifolia handelt es sich um eine Variante, die etwas schmaleres Laub als die bekannte Amsonia tabernaemontana hat. Allerdings ist das Laub bei weitem nicht so zart wie bei Amsonia hubrichtii. Sie ist eine wüchsige und kräftige Pflanze, die mit 60 - 70 cm Höhe zwar gedrungen bleibt, aber wegen der kräftigen Stiele keinesfalls zart wirkt. Sie hat eine schöne, etwas tiefere Blütenfarbe als A. hubrichtii und gedeiht an nicht zu trockenen Orten im Garten. Die Blüten werden, wie bei den meisten Arten, im Frühsommer hervorgebracht.

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