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Cardamine – Schaumkraut

Cardamine heptaphylla ein üppiger Frülingsgeophyt. Cardamine quinquefolia ist eine ausdauernde Staude. Cardamine ist eine Gattung der Kreuzblütler die der Gattung Dentaria nahe steht. Cardamine quinquefolia umhüllt mit Morgentau. Das attraktive Laub von Cardamine zieht oft bald nach der Blüte ein (Cardamine heptaphylla)

Cardamine ist eine Gattung der Kreuzblütler die der Gattung Dentaria nahe steht. Die genaue Zuordnung scheint nicht immer ganz eindeutig zu sein. Neben den immergrünen Arten gibt es auch hier Geophyten die meist früh im Jahr austreiben und bald nach der Blüte im Frühsommer schon wieder einziehen. Dadurch können sie in der Heimat den trockenen Sommer überdauern. Sie lassen sich gut mit spät austreibenden Farnen, Hosta und anderen Schattenstauden kombinieren und bilden mit den Jahren attraktive Horste. Die immergrünen Arten treiben dagegen meist schon im Spätsommer wieder aus und überdauern mit dem Laub den Winter. Ein attraktiver bekannter Vertreter ist das Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis) welches im Mai feuchte Wiesen in seinen rosa Schleier hüllt.

Cardamine quinquefolia

Cardamine quinquefolia erleuchtet im Frühjahr dunkle Garten-Ecken. Die Blütezeit von Cardamine quinquefolia ist sehr lange und kann sich bei kühlen Temperaturen von Februar bis zum Mai hinziehen. Cardamine quinquefolia im Sonnenlicht. Cardamine quinquefolia zieht nach der Blüte ein.

Cardamine quinquefolia ist eine früh blühende Verwandte des Wiesenschaumkrautes. Die gefiederten Blätter erscheinen schon sehr früh zusammen mit den Schneeglöckchen. Bald darauf ist der Boden mit leuchtstarken Blüten übersät. Die Blütezeit ist sehr lange und kann sich bei kühlen Temperaturen von Februar bis zum Mai hinziehen. Die Blüten sind violett und erinnern an die der Nachtviolen. Ein größerer Fleck von ihr z.B. mit dem gleichzeitig austreibenden Trillium ist eine schmucke Angelegenheit. Sehr effektvoll unter laubabwerfenden Gehölzen. Die Pflanze bleibt niedrig und erreicht 20-30 cm Höhe, zieht früh ein, versamt sich nicht und breitet sich sehr bedächtig aus. Nicht zu trockener humoser Boden im Halbschatten und das war es auch schon an Ansprüchen.

Cardamine heptaphylla

Cardamine heptaphylla bringt auch den etwas trockeneren Schatten zum Strahlen. Cardamine heptaphylla (Fiederzahnwurz) wird 30 bis 40 cm hoch. Cardamine heptaphylla bildet mit den Jahren stattliche Horste.

C. heptaphylla, die Fiederzahnwurz, ist eine an wenigen Stellen in Deutschland heimische Staude. Die kräftigen Pflanzen mit den hell frischgrünen Blättern bilden mit den Jahren langsam stattliche Horste. Der Fiederzahnwurz teibt im März aus und blüht vom April bis zum Mai mit großen schneeweißen Blüten. Später im Jahr zieht die Pflanze wieder ein. Im lehmig humosen Boden können die Pflanzen mit der Blüte 40-50 cm Höhe erreichen. Meist bleiben sie aber etwas kleiner. Cardamine heptaphylla kann auch durchaus im sommertrockenen Schatten von Laubgehölzen etabliert werden. Zusammen mit späten Anemone nemorosa ergeben sie immer ein gutes Bild.

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