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Corydalis - Lerchensporn

Die blauen Lerchensporne sind Bewohner feuchter humusreicher Wälder (hier: Corydalis Tory MP) Corydalis lutea verträgt viel Trockenheit und siedelt sich sogar in Mauerritzen an. Verheissungsvolle Knospen von Corydalis Tory MP. Das Laub des Lerchensporn ist oft filigran und rot gefleckt (Corydalis elata x flexuosa ‚Spinners’). Corydalis Tory MP, die Farbe variert mit der Witterung.

Eine abwechslungsreiche Gruppe von sehr vielgestaltigen Stauden mit unterschiedlichsten Ansprüchen. Neben absoluten Dauerblühern die so viel Trockenheit vertragen, dass sie sich sogar in Mauerritzen ansiedeln können, sind es vor allem die wunderschönen blauen Lerchensporne – Bewohner feuchter humusreicher Wälder- die es mir angetan haben. Gemeinsam haben sie alle, dass sie eher schattige Lagen bevorzugen. Näheres wie immer in den Arten- und Sortenbeschreibungen.

Corydalis elata x flexuosa

Corydalis elata x flexuosa ist wie C. elata sommergrün und zieht nicht ein. Corydalis elata x flexuosa: ein schöner noch unbenannter Klon mit guter Standfestigkeit. Corydalis elata x flexuosa besitzt intensiv blaue Blüten.

Diese Hybride ist eine Kreuzung zweier blauer Lerchensporne. Denn Lerchenspornarten mit blauer Farbgebung gibt es einige. Hier wurde versucht die guten Eigenschaften zweier verschiedener Arten miteinander zu kombinieren und es glückte. Diese Hybride besitzt die strahlendblauen Blüten von Corydalis flexuosa und die etwas spätere Blüte von Corydalis elata. Zusätzlich ist sie sehr robust und trägt die Blüten ab Mai aufrecht an 40-50 cm langen Stielen. Möchte ebenfalls einen luftfeuchten und humosen Standort - eben waldig.

Corydalis elata x flexuosa ‚Spinners’

Corydalis elata x flexuosa ‚Spinners’ Emporstrebene Blütenstiele von Corydalis elata x flexuosa ‚Spinners’. Corydalis ‚Spinners’ ist eine Auslese der Kreuzung aus Corydalis elata und Corydalis flexuosa. Corydalis ‚Spinners’, man könnte meinen dieser Blauton wäre nicht von dieser Welt!

Eine besondere Auslese der Kreuzung zweier blauer Lerchensporne. Besitzt eine besonders schöne tiefblaue Blüte und mit roten Stielansätzen in den Blättern. Corydalis ‚Spinners’ blüht ab Mai an 40 cm langen rötlichen Stielen. Auf einen waldigen Standort achten.

Corydalis emeiensis (syn. x ‚Omeiensis’) Mount-Omei-Lerchensporn

Corydalis emeiensis - Mount-Omei-LerchenspornDiese schöne Art kommt aus Schweden und sorgt bei der Namensgebung nach wie vor für ein Durcheinander: Für die einen ist es eine neue Art, für die anderen eine Hybride. Scheinbar weiß man in Schweden nicht genau ob man ihn nun von wo anders her mitgebracht hat oder ob er sich selber im Garten ausgesät hat. Es scheint aber wohl auf eine neue Art hinauszulaufen. Aber dies soll an dieser Stelle egal sein, denn gartenwürdig ist diese nur 30 cm hohe Pflanze allemal. Die hellgrünen Blätter sind kontrastreich mit leuchtend roten Flecken versehen und die sehr zahlreich erscheinenden Blüten besitzen ein leuchtendes Blau mit einem violetten Hauch.

Corydalis flexuosa - Blauer Lerchensporn

Corydalis flexuosa

Diese Rarität aus China ist noch gar nicht so lange in unseren Gärten bekannt und wird mit Sicherheit auch nicht mehr so schnell aus ihnen verschwinden. Die elektrisierenden leuchtend himmelblauen Blüten sind einfach einmalig! Ein intensives reines Blau ist im Garten wirklich selten. Ich habe ihn an einen halbschattigen bis schattigen Platz unter einem Apfelbaum angesiedelt, da er frischen feuchten Boden liebt. Außerdem herrscht dort auch höhere Luftfeuchte, die ihn scheinbar auch sehr gut bekommt. Man sollte die Pflanzstelle mit etwas Torf aufbessern, indem man etwa 10 Liter Torf leicht einarbeitet und dann pflanzt. Auch sollte man ein wenig darauf achten, dass er am Anfang nicht zu viel Konkurrenz bekommt. Einmal eingewachsen, wird er Jahr für Jahr schöner und man möchte eigentlich gar nicht teilen. Zur Blütezeit im Mai etwa 40 cm groß. Zieht im Sommer z. T. ein wenig aber nicht völlig ein, der neue rötliche Austrieb erscheint dann wieder im Spätsommer.

Corydalis ochroleuca

Corydalis ochroleuca der weißer Lerchensporn Corydalis ochroleuca wächst zwar in jeder Mauerritze, aber nicht gut in Blumentöpfe. Corydalis ochroleuca mit seinem farnartigen filigranen Laub.

Es war wirklich nicht leicht an den Weißen Lerchensporn heran zu kommen. Zwar findet man ihn häufig in schönen langen Listen einiger Staudengärtnereien, doch wenn man nach ihm fragt (und das beständig über Jahre) ist er nie zu bekommen. Ich denke mal, der Grund dafür ist, dass er (und Corydalis lutea) in „freier Erde“ vollkommen unproblematisch ist und sich sogar gut versamen, in kleinen Töpfchen aber über kurz oder lang eher mickert. Von der Optik sind sich Corydalis ochroleuca und Corydalis lutea sehr ähnlich. Beim weißen Lerchensporn sind die Blüten jedoch weiß mit einem gelben Näschen, was natürlich viel schicker ist. Je nach Witterung blüht er von April bis zum Frost.

Corydalis solida ‚Dieter Schacht’

Corydalis solida ‚Dieter Schacht’ ist eine besondere Auslese des gefingerten Lerchensporns. Corydalis ‚Dieter Schacht’ zeichnet sich durch schöne, kräftig rosafarbene Blüten aus. Corydalis solida ‚Dieter Schacht’ mag nicht zu trockenen Boden im Halbschatten.

Diese Auslese des Gefingerten Lerchensporns zeichnet sich durch schöne, kräftig rosafarbene Blüten aus. Der Blütenschlund ist, wie für Corydalis solida typisch, etwas heller. Auffällig sind auch die besonders großen Blütenstände, die sehr viele Blüten hervorbringen. Will man diesen schönen Klon echt erhalten, bietet es sich an die Blütenstände nach der Blüte zu entfernen. Alternativ kann man sich auch an den variablen Sämlingen erfreuen. Corydalis solida ‚Dieter Schacht’ gehört in nicht zu trockenen Boden im Halbschatten. Dort zieht er bald nach der Blüte ein. Vegetativ vermehrt und sortenecht.

Corydalis solida ‚GP Baker’

Corydalis solida ‚GP Baker’ setzt Akzente. Hier zusammen mit Cardamine quinquefolia. Corydalis solida ‚GP Baker’ ist eine besonders leuchtende rote Auslese des Gefingerten Lerchensporns. Corydalis solida ‚GP Baker’ im Abendlicht.

Eine besonders leuchtende rote Auslese des Gefingerten Lerchensporns. Zur Blütezeit im März läutet er zusammen mit Cardamine quinquefolia den Frühling bei uns ein. Auch in der Kombination mit anderen Frühlingsblühern, wie frühen Narcissen, malt Corydalis ‚GP Baker’ leuchtende Blütenbilder. Nach der Blütezeit zieht er sich in die unterirdische Knolle zurück, weshalb er zwischen spät austreibenden Schattenstauden verwendet werden kann. Mit der Zeit kann er sich auch durch Samen ausbreiten, die Sämlinge variieren aber in der Blütenfarbe. Oft ist jedoch so manche schöne Überraschung dabei. Die von uns angebotenen Pflanzen werden streng durch vegetative Teilung vermehrt. Er wird 20 cm hoch und fühlt sich in jedem Gartenboden wohl. Halbschattig pflanzen.

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