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Epimedium – Elfenblume

Epimedium Artic Wings Epimedium grandiflorum Chris Norton Epimedium ‚Domino’ Epimedium grandiflorum var. higoense besitzt auffällig geflecktes Laub.

Eine wunderbare Gattung aus der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae). Sie sind Bewohner alpiner oder bewaldeter Areale. Die Ansprüche sind in der Regel gering. Die asiatischen Arten bevorzugen eine saure Bodenreaktion, die europäischen vertragen auch gut neutralen Boden. Mit ihren gelblichen Wurzeln einmal Fuß gefasst vertragen einige Arten sogar sehr trockene Standorte mit Wurzeldruck von Bäumen. Da auch einige immergrüne Arten dabei sind, die erst im Frühjahr kurz vor dem Erscheinen der ersten Blüten und Blätter bodennah abgeschnitten werden, verwendet man sie gerne auch als Bodendecker im Schatten von Bäumen. Aufgrund ihres deutschen Namens „Elfenblumen“ wählte ich sie als Logo für die hiesigen Meerbuscher Stauden- und Raritätentage. Der Ort im dem die Veranstaltung hier in Meerbusch stattfinden heißt Ilverich, was auf Plattdeutsch Elfenreich bedeutet. Der Name erklärt sich anhand der großen Feuchtgebiete in dessen Nebelschwaden die Elfen tanzen- so erzählt man sich zumindest.

Epimedium x ‚Enchantress’

Die Elfenblume Epimedium ‚Enchantress’ sieht bezaubernd aus. Das Epimedium ‚Enchantress’ ist eine kompakt wachsende Elfenblume mit fliederfarbenen Blüten. Epimedium ‚Enchantress’ ist eine zarte Elfenblumen-Hybride (Epimedium leptorhizum x Epimedium dolichostemon).

Die zarte Elfenblumen-Hybride (Epimedium leptorhizum x Epimedium dolichostemon), welche im Garten von Elizabeth Strangman entstanden ist, erreicht bei mir nur 15 cm Höhe und ist somit sehr klein. Die fliederrosa Blüten sind jedoch überproportional groß und stehen zu mehreren an dünnen drahtigen Stielen. Die Blütezeit ist von März bis Mai. In milden Wintern leicht wintergrün. Rückschnitt im zeitigen Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Das frische Laub von Epimedium ‚Enchantress’ ist kupferfarben marmoriert. Eine feine kleine Staude für den Halbschatten in humos durchlässigen Boden.

Epimedium grandiflorum ‚Lilafee’

Unsere Mutterpflanze von Epimedium ‚Lilafee’ stammt noch aus der Gärtnerei des Züchters persönlich: Ernst Pagels. Epimedium grandiflorum ‚Lilafee’ hat kräftig violette Blüten. Auch nach dem Austrieb ist das Laub von Epimedium ‚Lilafee’ noch lange schön anzusehen.

Unsere Mutterpflanze von Epimedium ‚Lilafee’ stammt noch aus der Gärtnerei des Züchters persönlich: Ernst Pagels. Es war die allererste Elfenblume, welche ich gepflanzt habe und sie legte den Grundstein unserer mittlerweile ausufernden Epimedium-Sammlung. Der Einzug von Epimedium grandiflorum ‚Lilafee’ in den Garten ist nun schon viele Jahre her und aus der kleinen Pflanze ist jetzt ein großer stattlicher Horst geworden. Auch wenn es die erste aller Elfenblumen war, die Faszination ist stets geblieben. Immer wenn sich Ende März die ersten blutroten Triebspitzen der Sonne entgegen strecken löst diese charmante Sorte beständig, Jahr für Jahr, Entzückung aus. Die rötliche Grundfärbung des Laubes bleibt bis weit nach der Blütezeit von Ende März bis Anfang Mai erhalten. Die Blüten sind kräftig violett und haben weiße Akzente. Die Pflanzen erreichen etwa 20 bis 30 cm Höhe und werden auch ähnlich breit.

Epimedium grandiflorum ‚Nanum’

Epimedium grandiflorum ‚Nanum’ ist eine kompakt wachsende Auslese und hat wie viele Elfenblumen mit Nektar gefüllte Sporne. Das junge Laub von Epimedium grandiflorum ‚Nanum’ ist auffällig rot gerandet. Epimedium grandiflorum ‚Nanum’ mit Regentropfen.

Epimedium grandiflorum ‚Nanum’ ist eine kompakt wachsende Auslese der Art mit weißen Blüten. Die Blüten sind normal groß, wirken auf den kurzen Pflanzen aber deutlich größer. Sehr auffällig ist der Blattaustrieb, denn jedes Blättchen ist hellgrün und mit einem rotbraunen Blattrand versehen. Die Blüten erscheinen ab Ende April zusammenmit dem neuen Laub. Epimedium ‚Nanum’ wird nur 15 - 20 cm hoch und gedeiht auch an sonnigeren Standorten, bei guter Bodenfeuchte. Ansonsten ist es halbschattig zu setzen.

Epimedium grandiflorum ‚Queen Esta’

Epimedium grandiflorum, die großblütige Elfenblume ist seit Jahrzehnten eine beliebte Gartenstaude. Die Auslese Epimedium grandiflorum ‚Queen Esta’ zeichnet sich durch einen weinroten Austrieb und dem später bronzefarbenen Laub aus. Dieses bietet einen exquisiten Hintergrund für die sehr auffälligen Blüten der Pflanze.

Epimedium grandiflorum, die großblütige Elfenblume ist seit Jahrzehnten eine beliebte Gartenstaude. Die Auslese Epimedium grandiflorum ‚Queen Esta’ zeichnet sich durch einen weinroten Austrieb und dem später bronzefarbenen Laub aus. Dieses bietet einen exquisiten Hintergrund für die sehr auffälligen Blüten der Pflanze. Die inneren Blütenblätter und Sporne sind weißlich und die äußeren Blütenblätter rötlich. Der Austrieb dieser frühen und großblütigen Sorte beginnt bereits im März und mit den ersten Blüten kann man schon im April rechnen. Die 30 cm hoch werdende Pflanze setzt man am besten an einem halbschattigen Standort in humosen Boden. Sie wächst horstig und ist halbimmergrün. Das alte Laub kann im Februar entfernt werden. Benannt vom Epimedium-Experten Harold Epstein nach seiner Frau Esta.

Epimedium grandiflorum ‚Red Beauty’

Epimedium grandiflorum ‚Red Beauty’ hat sehr große tief rote Einzelblüten. Die Blüten Epimedium grandiflorum ‚Red Beauty’ sind intensiv weinrot gefärbt. Die kristallweißen Spitzen der Sporne von Epimedium ‚Red Beauty’ kontrastieren zum tiefen Rotton.

Die großen Blüten dieser 25 - 30 cm hohen Schönheit sind intensiv weinrot gefärbt. Nur die Spitzen der Sporne sind kristallweiß und kontrastieren zum tiefen Rotton. Zum Austrieb ist das Laub der Elfenblume rötlich überlaufen. Wie die anderen Vertreter von Epimedium grandiflorum bevorzugt auch ‚Red Beauty’ einen humos durchlässigen Boden, der nicht zu trocken ist. Sonne bis leichter Schatten.

Epimedium grandiflorum var. higoense

Bei der Variante higoense von Epimedium grandiflorum handelt es sich um einen besonders zwergwuechsigen Ökotyp. Mehr als 10 cm Höhe sind bei Epimedium grandiflorum var. higoense nicht zu erwarten. Epimedium grandiflorum var. higoense: Der Bonsai unter den Elfenblumen.

Bei dieser Variante der Elfenblume handelt es sich um einen besonders zwergwüchsigen Ökotyp. Die Staude kommt ursprünglich aus der Region Higo von Japans südlichster Insel Kyushu. Der Wuchs ist deutlich niedriger und eher in die Breite gehen. Mehr als 10 cm Höhe sind nicht zu erwarten. Dabei sind die Blüten etwas filigraner und fast genauso groß wie bei der normalen Art. Die grünweißen Blüten erscheinen wie bei den anderen E. grandiflorum auch hier mit dem neuen Laub im April und Mai. Das Laub ist im Austrieb hellgrün mit rotem Rand und Sprenkeln, die Blätter vergrünen aber nach und nach. Trotz der geringen Größe sehr robust und wunderbar für den Vordergrund geeignet.

Epimedium grandiflorum var. higoense ‚Freya’

Die Blütenfarbe von Epimedium ‚Freya’ ist ein tiefes Violett mit einem metallischen Schimmer. Epimedium ‚Freya’ ist extrem reichblühend und so stehen etliche der filigranen Kunstwerke über dem nicht weniger filigranem Laub. Die Blüten von Epimedium grandiflorum var. higoense ‚Freya’ sind im Verhältnis zur Staude gesehen erfreulich groß.

Wie die anderen Abkömmlinge von Epimedium grandiflorum var. Higoense, ist auch ‚Freya’ deutlich kompakter als die gewöhnlichen Epimedium grandiflorum Sorten. Nur die Blüten sind im Verhältnis gesehen erfreulich groß. Die Blütenfarbe ist ein extrem tiefes Violett mit metallischem Schimmer. Die Blütenmitte und die Sporne der Blüten sind dagegen schneeweiß. Dieser Zwerg ist extrem reichblühend und so stehen etliche der filigranen Kunstwerke über dem nicht weniger filigranen Laub. Das meist nur 10–15 cm hohe Laub besitzt einen attraktiven schwarzbraunen Rand. Die Staude ist zur Blütezeit im April der Hingucker im Garten schlechthin. Ab und an ist diese Sorte auch unter dem Namen ‚Violet Nanum’ im Handel zu bekommen.

Epimedium x Sasaki

Bei der Elfenblume Epimedium x Sasaki handelt es sich um eine natürliche in Japan vorkommende Hybride aus Epimedium sempervirens und Epimedium setosum Bei der Elfenblume Epimedium x Sasaki handelt es sich um eine natürliche in Japan vorkommende Hybride aus Epimedium sempervirens und Epimedium setosum Epimedium x sasaki Blütendetail

Bei dieser Elfenblume handelt es sich um eine natürliche in Japan vorkommende Hybride aus Epimedium sempervirens und Epimedium setosum. Bei der Elfenblume Epimedium x Sasaki handelt es sich um eine natürliche in Japan vorkommende Hybride aus Epimedium sempervirens und Epimedium setosum Die Blüten ähneln ein wenig denen der Hybride Epimedium x youngianum werden aber in größeren Blütenständen getragen und weisen kurze Honigblätter auf. Insgesamt wirkt diese Hybride wie eine deutlich größere Ausgabe von x youngianum. Die Blätter sind heller und mattgrün und bilden einen bis zu 30 cm hohen Horst. Die Blütezeit geht von April bis Mai. Wie die anderen Elfenblumen auch bevorzugt Epimedium x sasaki einen humosen und eher sauren Boden.

Epimedium x ‚Suzuka’

Elfenblume Suzuka hat schöne zweifarbige Blüten Epimedium Suzuka’

Dem Namen nach scheinbar eine japanische Hybride. Ein Elternteil ist wahrscheinlich Epimedium grandiflorum. Sehr schöne Blätter mit rötlichen Sprenkeln im Austrieb. Es ist eine sommergrüne Art, dies bedeutet sie zieht im Winter völlig ein und verliert ihr Laub. Sehr schöne zweifarbige Blüten. Die äußeren Blütenblätter sind violett-rot, die inneren fast rein weiß. Die Blüten werden schön über dem Laub getragen. Eine dankbare Hybride von 30 cm Höhe und Breite.

Epimedium x youngianum ‚Niveum’

Epimedium Niveum ist eine altbewährte Hybride aus den Arten Epimedium grandiflorum und Epimedium diphyllum Epimedium youngianum ‚Niveum’ ist ein Zwergjuwel unter den Elfenblumen. Epimedium youngianum ‚Niveum’

Ein Zwerg unter den Elfenblumen ist diese schon altbewährte Hybride aus den Arten Epimedium grandiflorum und Epimedium diphyllum. Sie erreicht kaum nennenswerte 15 cm in der Höhe und Breite. Sie ist zwar recht genügsam, möchte aber trotzdem nicht zu schattig und zu trocken stehen, dann ginge sie vielleicht unter. Sie ist trotz ihres robusten Wesens ein nur sehr zaghafter Wachser. Der Name lässt die völlig richtige Vermutung zu, dass diese Epimediumhybride sich mit schneeweißen Blüten schmückt. Diese erscheinen über einen sehr langen Zeitraum hinweg und sind aufgrund des Epimedium diphyllum Blutes ungespornt.

Epimedium x youngianum ‚Roseum’

Die Elfenblume Epimedium x youngianum ‚Roseum’ ist eine sehr zierliche, horstig wachsende Staude. Epimedium x youngianum ‚Roseum’ ist nicht so konkurenzfähig wie die klassischen bodendeckenden Arten. Epimedium x youngianum ‚Roseum’ verliert das Laub während des Winters.

Die Elfenblume ‚Roseum’ ist wie Epimedium x youngianum ‚Niveum’ eine sehr zierliche, horstig wachsende Staude. Auch sie hat eine sehr lange Blütendauer und für ihre Größe sehr große glockige Blüten. Die Ansprüche an den Standort sind die gleichen wie bei ihre Schwestersorte. Sie ist eine schöne Kombinationsmöglichkeit für Hostas im Schatten oder ein kleines Juwel für den schattigen Steingarten. Bei Epimedium x youngianum ‚Roseum’ sind die Blütenknospen tief dunkelrosa und verblassen beim Öffnen immer mehr bis sie fast weiß sind.

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