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Heliotropium – Sonnenwenden

Von den Sonnenwenden, auch Heliotrop oder Vanilleblumen genannt, gibt es auch winterharte Vertreter. Hier: Helitropium amplexicaule. Laub und Blüten der winterharten Sonnenwende Helitropium amplexicaule.

Ein fast jeder kennt und liebt die leider nicht winterharte Vanilleblume, die Anfang Mai in vielen Gartencentern zu finden ist. Sie wird oft als Saisonpflanze für den Balkon verwendet, bis der erste Frost dem Blühen ein Ende setzt. Unter den Sonnenwenden, auch Heliotrop genannt, gibt es auch winterharte Pflanzen, die sich wunderbar zum auspflanzen in den Garten eigenen. Leider sind sie recht unbekannt und hätten durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Den Versuch, winterharte Sonnenwenden dauerhaft im eigenen Garten zu kultivieren, sollte man unbedingt mal wagen.

Heliotropium amplexicaule

Die winterharte Sonnenwende Helitropium amplexicaule kommt in der Natur in Argentinien vor. Helitropium amplexicaule braucht einen durchlässigen, sandigen Boden. Helitropium amplexicaule bezaubert mit hellvioletten Blüten und ist winterhart.

Diese Sonnenwenden-Wildart aus Argentinien ist bei uns hervorragend winterhart, wenn man beachtet, dass sie einen gut durchlässigen Boden braucht. Diesen Wunsch kann man mit reichlich Sand und Bims an der Pflanzstelle nachkommen oder man verwendet diese Art direkt im Stein- oder Kiesgarten. Helitropium amplexicaule erscheint erst spät, baut sich dann aber bis zum Juli zu einer etwa 20–30 cm hohen und 40 cm breiten Pflanzen auf. Diese starten im Juli dann auch mit der Blüte, welche bis zum ersten Frost andauert. Die Pflanzen ziehen nur in strengen Wintern richtig ein, ansonsten treiben die bodennahen Triebe im nächsten Frühling wieder aus. Die Blüten sind hellviolett und erinnern unverkennbar an die allgemein bekannte Vanilleblume, sind aber duftlos.

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