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Leucojum – Knotenblume, Märzenbecher

Der Märzenbecher ist eine immer gern gesehene Zwiebelpflanze, welche auch bei uns in Deutschland heimisch ist. Schon bei etwas Wärme öffnet Leucojum vernum var. carpaticum seine Blüten. Leucojum vernum var vagneri stammt aus Ungarn und bildet häufig zwei Blüten pro Blütenstiel. Die Blüten sind auch etwas flacher bei der variante vagneri.

Der Märzenbecher (Leucojum vernum) ist eine immer gern gesehene Zwiebelpflanze, welche auch bei uns in Deutschland heimisch ist. Manchmal wird sie auf dem ersten Blick mit dem Schneeglöckchen (Galanthus) verwechselt.Man kann beide Pflanzen jedoch leicht anhand der 6 gleichförmigen anstatt der zwei unterschiedlich Blütenblatt-Typen unterscheiden. Auch ist die Knotenblume meist bulliger und kräftiger als das wilde Schneeglöckchen. Eines haben aber beide gemein: sie vertragen kein Austrocknen der Zwiebel, weshalb immer getopfte Ware dem Vorzug gegeben werden sollte. Einmal etabliert sind es sehr dankbare Geophyten, die sich gut vermehren und jedes Jahr auf neue den Frühling einläuten. Neben der Art Leucojum vernum zählt man auch die Sommer-Knotenblume Leucojum aestivum zur Gattung.

Leucojum vernum

Leucojum vernum schmilzt sich durch den Schnee. Leucojum vernum ist eine Pracht ab März. Die großen weißen Blütenkuppeln mit grünen Blütenspitzen haben den Charme von Großmutters Garten (Leucojum vernum).

Von der Frühjahrs-Knotenblume oder auch Märzenbecher genannt kultiviere ich hier in Meerbusch drei verschiedene Varianten. Diese hier ist die Frühste. Meist erscheinen die ersten Blüten schon zusammen mit denen der Schneeglöckchen. Die großen weißen Blütenkuppeln mit grünen Blütenspitzen haben den Charme von Großmutters Garten. Die Pflanzen erreichen 15 cm Höhe. Der Märzenbecher bevorzugt einen gleichbleibend feuchten Boden, der gerne lehmig sein darf. In der Gesellschaft von spät austreibenden Schattenstauden gedeiht er langlebig in Schatten und Halbschatten und wird mit den Jahren immer schöner. Auch versamt sich diese Variante bei mir auffallend gut.

Leucojum vernum var. carpaticum

Typisch für Leucojum vernum var carpaticum sind die gelblichen Blütenspitzen. Leucojum vernum var carpaticum öffnet bei warmen Frülingswetter ihre Blüten schon beim Herrausschieben.

Diese Variante des Märzenbechers ist bei Kennern und Liebhabern von Frühlingsstauden sehr begehrt. Leider wird sie nur selten angeboten, weshalb ich in der Gärtnerei von Beth Chatto keinen Moment zögerte und mir gleich zwei Töpfe mitnahm. Dies ist nun einige Jahre her und wohlbehütet haben sich diese Kleinode im feucht schweren Boden vermehrt, so dass die ersten Pflanzen angeboten werden können. Leucojum vernum var. carpaticum ist hier meist etwas früher als die anderen Leucojum und bildet größere Kolonien. Die Blütenspitzen der var. carpaticum sind deutlich gelblicher gefärbt gegenüber der altbekannten Variante. Dieser Märzenbecher liebt tiefgründigen und nicht zu trockenen Boden im Halbschatten. Ist er ungestört vermehrt er sich auch durch Aussaat. Um ihn Sortenecht zu halten, vermehren wir ihn jedoch nur vegetativ durch Teilung – dies ist aufwendiger, aber es lohnt sich.

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