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Sammelreisen– autochthone Pflanzen vom Naturstandort

Plant hunting in Korea: Unsere Sammelreisen haben uns 2012 nach Korea geführt, wo wir im Taebaek-Gebirge viele Wildpflanzen entdeckt haben. Unterwegs in Jeollanam-do, Korea 2012. Im Seoraksan Nationalpark, auf dem Weg zum Tempel Sinheungsa. Gangwon-do, Korea 2012.

Das Sammeln von Wildpflanzen von ihrem Naturstandort mag zunächst unnötig erscheinen, da es doch bereits so eine große Vielzahl an kultivierten und züchterisch bearbeiteten Pflanzen gibt. Doch die Zahl von geschätzten 380.000 Pflanzenarten weltweit spricht dem natürlich entgegen und so gibt es noch viele botanische Schätze zu entdecken. Viele von ihnen befinden sich noch gar nicht in Kultur und einige Arten sind noch nie beschrieben worden. Grund genug, um sich den Rucksack umzuschnallen, die Wanderstiefel zu schnüren und die Welt zu bereisen.

Unser Fokus liegt dabei nicht nur auf die In-Kulturnahme neuer Arten und Varietäten, sondern wir wollen mit unseren Reisen auch ein besseres Bild über die Ansprüche von Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung gewinnen. Pflanzen vom Naturstandort sind etwas Besonderes, ohne züchterische Bearbeitung kommen sie zu uns und sind so ein authentisches, unverfälschtes Stück Natur. Gerade für botanische Sammlungen ist dies von besonderer Bedeutung, um die biogenetischen Ressourcen zu bewahren.

Feuchtlandprärie in Nordmichigan, USA 2016: Naturvorkommen von Eupatorium. Epilobium canum var. latifolium in Nordkalifornien, USA 2017. Der Standort war nur mit dem Kajak erreichbar. Little Cahaba River in Alabama, USA 2016. Naturvorkommen von Cornus canadensis im Sault Ste. Marie State Forest in Michigan, USA 2013.

Christian bei der Dokumentation einer Population von Veratrum fimbriatum in Kalifornien. Saatgut einer Lilium species, gesammelt in der Hoover Wilderness.

Bei unseren Reisen dokumentieren wir die natürlichen Habitate, halten den Standort der Population per GPS/GLONASS fest und vergeben der Akzession eine Sammelnummer. Die ersten vier Stellen geben das Jahr an. Die Buchstaben den oder die Sammler und anschließend eine durchlaufende Nummer für das jeweilige Jahr.

Gartenwürdige Pflanzen bieten wir auch in der Gärtnerei an. Sie sind mit dem Zusatz „LN“ (locus naturalis) im Katalog und der Preisliste hervorgehoben. Botanisch werden solche Pflanzen als autochthon bezeichnet. Die Gärtnerei Staudenfan will diesen Zustand auch so erhalten, daher erfolgt die Vermehrung streng vegetativ, oder durch kontrollierte Bestäubung. Geographische Schwerpunkte unsere bisherigen Reisen bilden Nordamerika und Südkorea.

Aquilegia canadensis CW201673

Aquilegia canadensis CW201673 eine farbenprächtige Wildart aus dem Osten der USA. Aquilegia canadensis CW201673: verheissungsvolle Knospe. Aquilegia canadensis CW201673 am Naturstandort. Minnesota, USA.

Aquilegia canadensis ist eine der drei nordamerikanischen Arten mit einem relativ großen Verbreitungsgebiet. Von diesen ist die Kanadische Akelei die einzige Species, welche im Osten des Kontinents beheimatet ist. Dort wachsen die Pflanzen in verschiedenen Habitaten, was auf eine große Anpassungsfähigkeit hinweist. Neben Waldrändern und Waldlichtungen findet man sie immer wieder auch an schattigen Hängen. Von dort stammt auch diese Akzession, welche im Jahr 2016 gesammelt wurde. Sie wuchs auf einem schattigen steinigen Hang in Minnesota in der Nähe der Mündung des Saint Louis Rivers. Im mageren Gestein erreichten die Stauden dort nur 30 cm Höhe, im nährstoffreichen Gartenboden sind jedoch bis zu 80 cm möglich. Auffällig ist das tief blaugraue Laub und die lebhaft gefärbten Blüten dieser Pflanzen. Die Kronblätter sind zitronengelb, wohingegen die langen, gerade hochgezogenen Nektarblätter, intensiv rot gefärbt sind. LN.

Aquilegia eximia CWAH2017003

Aquilegia eximia ist eine spannende Wildakelei, die endemisch in den küstennahen Regionen in Kalifornien vorkommt. Aquilegia eximia wird von Kolibris bestäubt und hat leuchtende große Blüten. Aquilegia eximia CWAH2017003 am Naturstandort in Marin County, Nordkalifornien. Die Van Houtte Akelei blüht sehr lang vom Spätfrühling bis in den September hinein. (Aquilegia eximia CWAH2017003).

Aquilegia eximia ist eine spannende Wildakelei, die endemisch in den küstennahen Regionen in Kalifornien vorkommt. Sie wurde erstmals beschrieben vom belgischen Botaniker Louis van Houtte, der sie in Europa einführte. Jedoch ging die Pflanze nach seinem Tod gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder verloren. Auf unserer Pflanzensammelreise 2017 entdeckten wir sie in Marin County, noch teilweise blühend, an einer feuchten Serpentine zusammen mit Woodwardia fimbriata und sammelten von dieser Wildpopulation Samen.

Aquilegia eximia (Van Houtte Akelei) besitzt riesige Blüten, die sich vollständig an die Bestäubung durch den Annakolibri angepasst haben. Alle Teile der leuchtend rotgelben Blüte sind weit zurückgeschlagen und geben große Nektarsporne frei. Auch die Staubgefäße stehen deutlich tiefer durch die anvisierte Vogelbestäubung. Sie hat eine erstaunlich lange Blütezeit vom Spätfrühling bis in den September hinein. Zartes Laub und lange bis 80 cm hohe Blütenstiele an denen die großen Blüten baumeln. Gedeiht in Sonne wie Halbschatten auf jedem durchlässig frischen Boden. Absolute botanische Rarität. LN.

Aquilegia pubescens CWAH2017124

Aquilegia pubescens CWAH2017124 am Wildstandort auf dem Mount Dana in Kalifornien.

Aquilegia pubescens, die Flaumige Akelei, gehört durch die prächtigen und großen Blüten sicher zu den schönsten Wild-Akeleien. Sie kommt in den Hochlagen Kaliforniens und Nevadas vor und ist in der europäischen Gartenkultur noch fast unbekannt. Diese Pflanzen stammen aus Saatgut, welches auf dem Mount Dana in 3268 Metern Höhe gesammelt wurde. Typisch ist das grau-türkise und kompakte Laub der Pflanzen. Die Blüten werden über einen langen Zeitraum hervorgebracht und sind weiß mit gelben Nuancen. Selten kommen auch natürliche Hybridisierungen mit der tief im Tal wachsenden Aquilegia formosana vor. Diese Hybriden zeigen dann rötliche Töne in der Blüte. Durch die apline Lebensweise sollte der Standort unbedingt sonnig und sehr gut drainiert sein. Dann macht diese Art große Freude. LN.

Arisaema triphyllum AH201302

Arisaema triphyllum AH201302 am Naturstandort im Baker Woodlot, Michigan, USA. Samenstand von Arisaema triphyllum AH201302.

Der dreiblättrige Feuerkolben ist eine der beiden Arten aus Nordamerika. Dort besiedelt er große Gebiete östlich der Rocky Mountains in den USA und Kanada. Man findet ihn vor allem in feuchten Waldgebieten zusammen mit anderen Waldstauden wie Adiantum pedatum und Trillium grandiflorum. Die Blüten von Arisaema triphyllum erscheinen im April und entfalten sich zusammen mit den zwei dreifach geteilten Blättern aus einer rotbraunen Blattscheide. In der Blütenfarbe ist die Art sehr variabel und so findet man am Naturstandort sowohl weiß und grün, als auch violett und weiß gestreifte Exemplare. Die Samen von Arisaema triphyllum AH201302 haben wir von einer solchen gemischten Population aus dem Bundesstaat Michigan gesammelt. Sehr schöne und großblütige Pflanzen, die im Halbschatten viel Freude bereiten. Die 40–60 cm hohen Pflanzen zieren sich nach der Blüte, bei erfolgreicher Befruchtung, mit feuerroten Beeren. 15 cm tief und mit leichter Drainage pflanzen. LN.

Arisaema serratum AH201201

Arisaema serratum AH201201 wurde von uns 2012 in Südkorea in der Nähe des Berges Sorak San (Sorak Berg) gesammelt. Arisaema serratum AH201201 besticht durch ihre Schönheit. Arisaema serratum AH201201 ist vielgestaltig und zeigt sowohl dunkle Typen, als auch Albinos. Nicht nur im  Austrieb ist Arisaema serratum AH201201 sehr attraktiv. Hier: sich die entfaltenden Blätter.

Dieser variable Feuerkolben aus Ostasien gehört sicherlich zu den attraktivsten Vertretern der Gattung Arisaema. Insbesondere diese Akzession besticht durch ihre Schönheit. Weit über den sich noch entfaltenden Blättern, stehen die auffällig weiß und grünviolett gestreiften Blütenbecher. Die Scheinstämme sind lebhaft marmoriert und die Spatha steht aufrecht. Die Blätter sind gefiedert, wobei die einzelnen Blättchen wie Schwingen angeordnet sind. Im Spätsommer bilden sich, nach erfolgter Bestäubung, mit roten Beeren besetzte Kolben. Diese Pflanzen stammen von Saatgut aus Südkorea, welches im Taebaek Gebirge, am Fuße des Berges Sorak San, von uns gesammelt wurde. Vereinzelt treten auch Albinos mit weißer Blütenfarbe auf. Die Art Arisaema serratum ist sehr vielgestaltig und die AH201201 Pflanzen aus Südkorea unterscheiden sich deutlich von den japanischen Typen. Wie alle Arisaema sollte auch diese Art tief und mit Drainage gepflanzt werden. Im Halbschatten erreicht sie 50–70 cm Höhe. LN.

Caulophyllum thalictroides AH201301

Caulophyllum thalictroides AH201301. Die Indianerwiege Caulophyllum thalictroides schmückt sich mit leuchtend blauen Beeren. Caulophyllum thalictroides am Naturstandort in Michigan, USA.

Diese selten kultivierte Waldstaude wartet mit im Austrieb dunkel überlaufendem, filigranem Laub und gelbgrünen sternförmigen Blüten auf. Das Highlight bleiben aber die großen schwarzblauen Beeren, die wie dunkele Edelsteine leuchten. Caulophyllum thalictroides ist im östlichen Teil der USA verbreitet. Dort gedeihen die Stauden an nicht zu trockenen Standorten. Durch das feine Blattwerk ist Caulophyllum während der ganzen Saison attraktiv. Die Indianerwiege gedeiht bei uns in jedem normalen Gartenboden und wird 60–80 cm hoch. Wildpflanzen aus autochthonem Saatgut. Von uns gesammelt im Baker Woodlot, Michigan (USA) im Jahr 2013.

Gillenia stipulata CW2016234

Gillenia stippulata CW2016234 scheint deutlich vitaler zu sein, als andere Herkünfte. Gillenia stippulata CW2016234 besitzt leuchtend rote Blütenkelche. Typisch für Gillenia stippulata sind ihre, im Austrieb, fein zerteilten Blätter.

Gillenia stipulata ist bisher nur sehr vereinzelt in Kultur, dabei ist sie durch die fein zerteilten ersten Blätter beim Austrieb vielleicht sogar die spannendere Art. Die Südliche Dreiblattspiere bleibt in der Regel deutlich niedriger und ist in allen Teilen zarter als die große nördliche Schwester. Diese Pflanzen stammen von Saatgut aus Arkansas. Dort wuchsen sie verstreut in lichten Waldsituationen in humoser leicht feuchter Erde. Die bisherigen Erfahrungen zeigen aber, dass bei uns eher sonnige bis maximal leicht schattige Plätze bevorzugt werden. Sehr dekorative Art mit deutlich späterer Blütezeit ab Ende Juli. Leuchtend rote Blütenkelche und schneeweiße Kronblätter sind auch bei dieser Art vorhanden. Sehr vitaler Ökotyp. LN.

Helianthus atrorubens CW2016167

Die echte Helianthus atrorubens wurde bisher nicht kultiviert. Typisch für die Art ist u.a. die dunkle Mitte. Helianthus atrorubens CW2016167 stammt vom Naturstandort in Tennessee und wurde aus Samen von Wildpflanzen gezogen. Das typische Laub von Helianthus atrorubens CW2016167. Foto vom Naturstandort in Tennessee.

Während alle anderen Sonnenblumen blickdichte Horste bilden, verhält sich die Staudensonnenblume Helianthus atrorubens ganz und gar anders. Die ovalen Blätter sitzen vorwiegen am unterem Ende der Blütenstiele, während der obere Teil fast blattlos ist. Dadurch wirken die Pflanzen viel luftiger und leichter. Die an drahtigen Stielen stehenden Blüten scheinen nahezu zu schweben, was neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet. Interessanterweise ist diese Wildart bei uns bisher nicht in Kultur gewesen. Die Pflanzen die in Europa unter dem Namen Helianthus atrorubens verbreitet werden scheinen einer völlig anderen Art anzugehören und wurden botanisch falsch bestimmt. Helianthus atrorubens CW2016167 stammt vom Naturstandort in Tennessee und wurde aus Samen von Wildpflanzen gezogen, welche auf steinig trockenem Substrat wuchsen. Auch der Standort im Garten sollte vollsonnig und durchlässig sein. Sie treibt keine Ausläufer und wächst horstig. Die Blütezeit dieser ungewöhnlichen Sonnenblume beginnt bei uns im September. Nach den bisherigen Erfahrungen erreichen die Stauden bei uns 100–130 cm Höhe. LN.

Helianthus salicifolius CW2016262

Helianthus salicifolius CW2016262 am Naturstandort in Kansas, USA. Der herkömmliche Klon von Helianthus salicifolius. Helianthus salicifolius (herkömlicher Klon) kurz vor der Knospenbildung.

Bei der Weidenblättrigen Sonnenblume stiehlt das ornamentale Laubwerk den Blüten die Show und so handelt es sich bei dieser Staudensonnenblume eher um eine Blattschmuckpflanze. Zur Blüte kommt Helianthus salicifolius in unseren Breitengraden ohnehin selten. Dies ist aber nicht schlimm, da die Blüten doch nur von diesem herrlich graphischen Laub ablenken. Die schönen schmal beblätterten Triebe erscheinen ab April und können bis zum Herbst stattliche 200 cm Höhe erreichen. Helianthus salicifolius CW2016262 wurde in Kansas gesammelt und sie unterscheidet sich von dem in Europa kultivierten Klon durch etwas feineres Laub. Übrigens bezeichnet sich der Bundesstaat Kansas selbst als der „Sunflower State“, kein Wunder also, dass man dort solche Schönheiten findet. Volle Sonne und nicht zu feuchter Boden sind die wichtigsten Ansprüche dieser überaus eleganten Wildstaude. LN.

Liatris punctata CW2016266

Liatris punctata CW2016266 in der trockenen Kurzgrasprärie in Kansas.

Das Saatgut dieser Pflanzen stammt aus der Nähe von Salina in Kansas. Dort wächst diese prächtige und Trockenheit liebende Art in den sandig staubigen Kurzgrasprärien. Liatris punctata ist eine auffällige Prachtscharte mit schmalen und harten Blätter. Ähnlich einer Bürste stehen sie um die zahlreich erscheinenden Triebe. Am Ende der Triebe zeigen sich im Spätsommer die weithin leuchtenden rotvioletten Blütenwalzen die sich bis in den beblätterten Bereich hinein ziehen. Essentiell für die Kultur dieser gut ausdauernden Art sind ein sehr durchlässiger Boden und ein sonniger Standort. Durch das harte Laub fast schon ein Xerophyt. Nach den bisherigen Erfahrungen wird Liatris punctata CW2016266 in Kultur 50–70 cm hoch. LN.

Liatris oligocephala CW20162179

Liatris oligocephala CW20162179 auf Glades in Alabama.

Diese endemische Prachtscharte ist eine botanisch höchst interessante Art. Liatris oligocephalla wächst nur an wenigen Stellen in Alabama auf sogenannten „Glades“. Bei diesen „Glades“ handelt es sich um große magnesiumreiche Kalksteinformationen nahe dem Little Cahaba River, welche in der letzten Eiszeit durch Gletscher bedeckt waren. An diesen trockenen und steinigen Standort entwickeln sich die mittelgroßen feinblättrigen Pflanzen zu stattlichen bis 70 cm hohen Exemplaren. Liatris oligocephala blüht von August bis September. Einzelne große rosalila Blütenknöpfe sitzen separiert an wenig verzweigten Blütenstielen. In der Natur kommt es zu Hybridisierungen mit Liatris cylindracea, diese Hybriden wurden als Liatris x freemaniana beschrieben. Es wird vermutet, dass diese Hybridisierung der Arterhaltung dient, da diese Art nur in extrem kleinen und wenigen Populationen vorkommt. Absolute Rarität die in der Kultur volle Sonne und eine gute Drainage benötigt. LN.

Liatris pycnostachya CW2016231

Liatris pycnostachya CW2016231 ist eine sehr prächtige Prachtscharte mit violetten Blütenwalzen. Liatris pycnostachya CW2016231 stammt aus dem Norden Arkansas, USA. Auch die Knospen der Prachtscharte Liatris pycnostachya CW2016231 leuchten schön Liatris pycnostachya CW2016231 zusammen mit Echinacea pallida am Wildstandort in Nordarkansas, USA.

Auf dem ersten Blick ähnelt Liatris pycnostachya der überaus beliebten Liatris spicata, aber dies täuscht. Liatris pycnostachya wird deutlich größer und bildet auch dementsprechend längere Blütenstände aus. Auch das Verbreitungsgebiet der beiden Prachtscharten unterscheiden sich. Während Liatris pycnostachya im mittleren Westen vorkommt, findet man Liatris spicata an der Ostküste der USA. Sehr leicht kann man sie an den zurückgebogenen Blütenkelchblättern erkennen. Sie liebt einen mineralischen, durchlässigen Boden und verträgt gut längere Trockenperioden. Bei der Herkunft Liatris pycnostachya CW2016231 handelt es sich um Pflanzen aus dem Norden Arkansas. Es finden sich sowohl sehr kräftig gefärbte als auch hellere Typen in dieser Herkunft. Die Pflanzen erreichen 100–130 cm Höhe und blühen ab Juli über dem wirteligen Laub. Sehr schöne lilarosa Blütenfarbe. LN.

Silphium glutinosum CW2016175

ium glutinosum CW2016175 wurde 2016 in Kultur genommen und war bis dahin in der Gartenkultur unbekannt. Eine schöne Rarität: Silphium glutinosum CW2016175. Das Laub war namensgebend bei Silphium glutinosum.

Eine extrem seltenes Silphium, welches nach bisherigen Stand der Wissenschaft nur in einem sehr kleinen Gebiet in Alabama vorkommt. Auf sogenannten „Glades“, also steinigen Formationen mit nur wenig Bodenauflage und hohen Magnesiumgehalt gedeiht sie endemisch in der Nähe des Cahaba Rivers. Silphium glutinosum ist bisher in der Gartenkultur noch unbekannt und wurde 2016 in Kultur genommen. Die Pflanzen sind mit 100–140 cm Höhe recht kompakt und haben sehr schönen Blüten von cremig zitronengelber Farbe. Die großen Strahlenblüten erscheinen von Juli bis Ende Oktober. Diese Rarität sollte sonnig und auf mineralischem Boden kultiviert werden. Eine große Bereicherung für unsere Gärten. LN.

Silphium mohrii CW2016172

Silphium mohrii CW2016172 hat rötliche Blütenstiele. Eine Knospe von Silphium mohrii CW2016172. Silphium mohrii CW2016172 strebt nach Höherem und wird 150–190 cm Hoch.

Diese Variante von Silphium mohrii stammt aus Tennessee und unterscheidet sich deutlich von den herkömmlichen Pflanzen bei uns in Kultur. Die Blütenfarbe ist ein Schwefelgelb, wobei dieser Stamm etwas später mit der Blüte beginnt. Auffällig sind die kräftigen roten Adern, welche die Blätter der Variante durziehen. Den größten Unterschied zeigt Silphium mohrii CW2016172 aber im Habitus: mit 150–190 cm Höhe ist dieser Typ fast doppelt so groß. Sehr imposanter säulenförmiger und zugleich zarter Wuchs, wodurch die Staude in der Gartengestaltung ganz anders verwendet werden kann. Trockene und sonnige Standorte werden bevorzugt. LN.

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