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Silphium – Silphie

Die Becherpflanze Silphium perfoliatum ist sicherlich die bekannteste Art der Gattung Silphium. Die drahtigen, seitwärts gerichteten Triebe, machen Silphium wasiotense unverkennbar. Nicht nur die Blüten sondern auch die Kelchblätter sind bei der Gattung Silphium attraktiv. Silphium mohrii CW2016172 besitzt neben der typische Behaarung eine ungewöhnliche Rotfärbung.

Bei Silphium handelt es sich um eine überaus spannende und gartenwürdige Pflanzengattung aus Nordamerika, welche nah mit den Sonnenblumen verwandt ist. Silphien wachsen brav horstig, sind langlebig und blühen ab Juli. Sie helfen den heimischen Bienen, in einer nektararmen Zeit, Futter zu finden und werden deshalb oft von diesen besucht. Man kann die Gattung anhand der Wurzelmorpholgie grob in zwei Gruppen unterteilen. Die einen bilden wenige tiefe Pfahlwurzeln aus und ertragen sehr trockene Standorte, die anderen bilden ein feineres Wurzelsystem aus. Trotz der Langlebigkeit und langen Blütezeit werden diese Stauden noch selten in Gärten verwendet. Viele Pflanzen bilden bei Verletzungen ein gummiartiges wohlriechendes Harz.

Silphium glutinosum CW2016175

ium glutinosum CW2016175 wurde 2016 in Kultur genommen und war bis dahin in der Gartenkultur unbekannt. Eine schöne Rarität: Silphium glutinosum CW2016175. Das Laub war namensgebend bei Silphium glutinosum.

Eine extrem seltenes Silphium, welches nach bisherigen Stand der Wissenschaft nur in einem sehr kleinen Gebiet in Alabama vorkommt. Auf sogenannten „Glades“, also steinigen Formationen mit nur wenig Bodenauflage und hohen Magnesiumgehalt gedeiht sie endemisch in der Nähe des Cahaba Rivers. Silphium glutinosum ist bisher in der Gartenkultur noch unbekannt und wurde 2016 in Kultur genommen. Die Pflanzen sind mit 100–140 cm Höhe recht kompakt und haben sehr schönen Blüten von cremig zitronengelber Farbe. Die großen Strahlenblüten erscheinen von Juli bis Ende Oktober. Diese Rarität sollte sonnig und auf mineralischem Boden kultiviert werden. Eine große Bereicherung für unsere Gärten. LN.

Silphium integrifolium

Silphium integrifolium, bzw. botanisch korrekt: Silphium integrifolium var. integrifolium. Wie alle Arten der Gattung Silphium ist auch Silphium integrifolium sehr bienenfreundlich. Das Laub von Silphium integrifolium.

Eine weitere schöne Wildpflanze aus Nordamerika. Einmal eingewachsen sind die Stauden resistent gegenüber längeren Trockenperioden. Ab April strecken sich die runden Stiele mit ihren gegenständigen ovalen Blättern in die Höhe. Bis Juli erreichen sie, je nach Boden, 120–180 cm Höhe. Im Juli öffnen sich auch aus den dekorativen Knospen die zitronengelben Blüten, die dann für Monate erschienen und Bienen, wie auch Schmetterlinge erfreuen. Mit den Jahren bildet Silphium integrifolium stattliche Horste, die eine spannende Alternative zu Staudensonnenblumen sein können.

Silphium mohrii

Die zitronengelben Blüten machen Silphium mohrii vielseitig im Garten verwendbar. Silphium mohrii ist in allen Teilen zottelig behaart. Die "normale" Form von Silphium mohrii ist mit maximal einen Meter Höhe extrem kompakt.

Diese Wildart hat ein begrenztes Verbreitungsgebiet und ist in der Natur nur selten anzutreffen. Die Pflanzen selbst sind leicht von den anderen Silphien zu unterscheiden. Mit nur 60–100 cm Höhe ist sie eine der kleinsten Silphiumarten und die Pflanzen sind stark silbrig behaart. Die Blütenfarbe ist ein schwefeliges Gelb mit ebenso gelber Mitte. Auffällig ist die unglaublich lange Blütezeit, die von Ende Juni bis in den Oktober gehen kann. Durch die geringe Größe ergeben sich spannende Kombinationsmöglichkeiten in der Gartengestaltung. Ideal für etwas trockenere Lagen in Sonne und Halbschatten geeignet.

Silphium mohrii CW2016172

Silphium mohrii CW2016172 hat rötliche Blütenstiele. Eine Knospe von Silphium mohrii CW2016172. Silphium mohrii CW2016172 strebt nach Höherem und wird 150–190 cm Hoch.

Diese Variante von Silphium mohrii stammt aus Tennessee und unterscheidet sich deutlich von den herkömmlichen Pflanzen bei uns in Kultur. Die Blütenfarbe ist ein Schwefelgelb, wobei dieser Stamm etwas später mit der Blüte beginnt. Auffällig sind die kräftigen roten Adern, welche die Blätter der Variante durziehen. Den größten Unterschied zeigt Silphium mohrii CW2016172 aber im Habitus: mit 150–190 cm Höhe ist dieser Typ fast doppelt so groß. Sehr imposanter säulenförmiger und zugleich zarter Wuchs, wodurch die Staude in der Gartengestaltung ganz anders verwendet werden kann. Trockene und sonnige Standorte werden bevorzugt. LN.

Silphium trifoliatum

Silphium trifoliatum oder auch Silphium asteriscus var. trifoliatum. Silphium trifoliatum besitzt meist leicht trichterförmige Blüten. Namensgebend für Silphium trifoliatum ist das meist wirtelig stehende dreifache Laub.

Wie der Name schon vermuten lässt, stehen die schmalen Blätter der Staude zuweilen zu dritt an den runden auberginenfarben Stängeln. Die Blüten erstrahlen ab Juli im sattesten Gelb und die Pflanzen erreichen 120–160 cm Höhe. Von einigen anderen Botanikern wird die Art als eine Variante von Silphium asteriscus angesehen. Schlanker Habitus und Sonnenstaude.

Silphium wasiotense

Silphium wasiotense ist noch relativ unbekannt in der Kultur. Der luftige Wuchs macht Silpium wasiotense zu einer ganz besonders spannenden Art. Die Knospen von Silphium wasiotense.

Silphium wasiotense ist zweifelsfrei eine der spannendsten und schönsten Silphium-Wildarten. In der Natur kommt sie endemisch in den US- Bundesstaaten Tennessee und Kentucky vor. Erst seit kurzem ist sie auch in Europa in Kultur. Die schönen schwefelgelben Blüten besitzen einen grünlichen Schimmer und entwickeln sich aus großen attraktiven Knospen. Diese stehen auf filigranen schwarzroten Stielen über einer Rosette aus gesägten und leicht behaarten Blättern. Hervorzuheben ist aber insbesondere der luftig-leichte Habitus. So wirkt eine Kombination von Silphium wasiotense mit Verbena bonariense ist nicht nur originell, sondern auch ungemein attraktiv. Sonniger Standort und 120–150 cm Höhe.

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