Eine noch recht selten erhältliche Rarität ist diese Sorte, welche kurz nach Tschernobyl in Norwegen gefunden wurde. Daher gibt es immer wieder Spekulationen, dass dies mit der damaligen radioaktiven Strahlung zusammenhinge. Wahrscheinlicher ist es aber, dass es ein ganz gewöhnliche Mutation ist, da es zahlreiche ähnliche Sorten gibt, die einen vergleichbaren Blütenaufbau zeigen. Aber genug zur Herkunft, hin zur Sorte: Anemone nemorosa ‘Explosion’ besitzt zahlreiche zu weißen, rotbraunen oder rosa Blütenblätter umgewandelte Staubgefäße. Dadurch entsteht eine sehr schöne mehrfarbige Blüte, die Färbung und Füllung variiert von Blüte zu Blüte, meist besitzen die Blüten aber eine grüne “Krone”. In der Kultur ist es eine sehr gesunde und unproblematische Sorte. Ideal ist ein Standort unter Laubgehölzen, so dass im Frühling Sonne vorhanden ist, im Sommer Schatten. Da alle Buschwindröschen zum Sommer hin sich wieder in ihre kriechenden Rhizome zurückziehen, bereitet ihnen die Sommertrockenheit unter Gehölzen keine Probleme.




