Dieses Ingwergewächs ist in der westlichen Kultur noch relativ unbekannt und zeigt sich hier im milden Rheinland als erstaunlich gartentauglich. Globba clarkei SK10/18 treibt spät im Mai erst aus und entfaltet dann schnell ihr dekoratives und sehr exotisch wirkendes Laub. Auf den 80–120 cm hohen Pseudostämmen sitzen dann später die langen Infloreszenzen. Ab Ende Juli entfalten sich die orangegelben Blüten. Durch die sehr langen Staubgefäße erinnern die Blüten in der Tat ein wenig einen Schwan. Diese Art wurde in Sikkim gesammelt und bildet in der Blütenrispe kleine Brutknollen aus, wodurch sie die Pflanzen vegetativ vermehren lassen. Wegen des sehr exotisch wirkenden Laubes und der nicht weniger exotischen Blüten eine schöne Ergänzung für den Exotengarten. Dort gedeiht die Art am besten im sonnigen Halbschatten und bei einer winterlichen Mulchabdeckung. In kälteren Gegenden von Deutschland sollte man sich erst einmal an die Winterhärte ran testen, wir vermuten eine ähnliche Winterhärte wie Roscoea und Heydychium.




